26. Januar 2017

|Anzeige| Guhl Feuchtigkeitsaufbau Linie



Die Guhl Feuchtigkeitsaufbau Linie mit Tucuma, Öl und Hyaluron-Lipid-Komplex besteht u.a. aus Shampoo, Nährpflege-Spülung und einer Sofort-Aufbau-Kur. Sie ist für trockenes, sprödes und strapaziertes Haar konzipiert. Ihre Inhaltsstoffe sollen das Haar vom Ansatz bis in die Spitzen mit optimaler Pflege versorgen. Das Haar soll dabei regenerieren und der Feuchtigkeitsgehalt nachhaltig ins Gleichgewicht gebracht werden. 

Ich habe diese Produkte nun einige Wochen getestet und möchte an dieser Stelle ein Feedback geben. 



Das sagt der Hersteller zum Shampoo: 
"Das Guhl Feuchtigskeitsaufbau Shampoo nährt das Haar gezielt mit optimal dosierter Feuchtigkeit und regeneriert es vom Ansatz bis in die Spitzen. Für strahlenden Glanz und Geschmeidigkeit."



Das sagt der Hersteller zur Nährpflege-Spülung:
"Die Guhl Feuchtigkeitsaufbau Nährpflege-Spülung regeneriert bis in die Tiefe, füllt trockene Haarpartien und hilft die Feuchtigkeitsbalance wiederherzustellen - ohne zu beschweren. Für geschmeidiges Haar, seiden Glanz und extra-leichte Kämmbarkeit."



Das sagt der Hersteller zur Sofort-Aufbau Kur:
"Die Guhl Feuchtigkeitsaufbau Sofort-Aufbau Kur dringt sofort tief ins Haar ein, spendet das optimale Maß an Feuchtigkeit und hilft in nur einer Anwendung die Haarfaser vom Ansatz bis in die Spitzen aufzubauen. Für langanhaltend, strahlend schönen Glanz und 6x geschmeidigeres Haar (vs. keine Kur) voller Leichtigkeit."



Laut der Produktbeschreibung müsste diese Linie wie für mich gemacht sein. Ich habe definitiv trockenes Haar, was häufig spröde aussieht. Ich brauche eine Pflege, die es kämmbar, geschmeidig und glänzend macht. Leide rkonnte die Guhl Feuchtigkeitsaufbau Linie bei mir nicht überzeugen. 

Es fängt schon beim Geruch an. Dieser erinnert mich an eine intensive Mandarine. Vor allem das Shampoo ist stark zitruslastig. Spülung und Kur duften nicht ganz so sehr enorm. Ich persönlich mag es nicht sonderlich. 


Die Anwendung der Produkte ist selbsterklärend. Da gibt es auch keine Schwierigkeiten. Sie lassen sich alle gut im Haar verteilen. Sie sind weder sehr ergiebig noch das Gegenteil, ein Mittelding eben. Das Shampoo schäumt sehr schön auf und reinigt gut. Nach dem Shampoonieren fühlen sich meine Haare noch nicht besonders gepflegt an. Ich nutze im Anschluss die Nährpflege-Spülung bzw. einmal die Woche die Sofort-Aufbau Kur. Ehrlich gesagt bemerke ich keinen Unterschied. Beide Produkte haben den selben Effekt, nämlich fast gar keinen. Zumindest nicht im Bezug auf das Herstellerversprechen. 


Meine Haare werden leider weder geschmeidig, noch kämmbar. Sie sehen sehr trocken aus, sind glanzlos und spröde. Die Guhl Feuchtigkeitsaufbau Linie bewirkt bei mir leider gar nichts. Schade, aber so ist es eben. Ich weiß nicht, woran es liegt. Die Inhaltsstoffe sind wohl einfach nichts für mich. Normalerweise funktionieren die Produkte von Guhl bei mir recht gut. Es kann aber einfach nicht jedes Produkt zu jeder Haarstrukur passen. Da hilft nur: selbst ausprobieren. 

23. Januar 2017

|Anzeige| Pulse of Purism by Catrice - Review

Wisst ihr, was richtig ärgerlich ist? Wenn man einen Post bereits geschrieben und als Entwurf gespeichert hat und ihn dann versehentlich löscht. Genauso ist es bei diesem passiert. Nun schreibe ich ihn nochmal und hoffe mich irgendwie an meine Sätze erinnern zu können. 

Es geht um die "Pulse of Purism" Limited Edition von Catrice, die von Februar bis März im Handel erhältlich sein wird. Ich durfte vorab einige ausgewählte Produkte testen. Das Motto der LE: Subtile Eleganz. Feinheit trifft auf dezenten Luxus. Gedeckte kühle Farben, hier und da kombiniert mit einem frischen Pink. Für den extra Glow ist gesorgt. Die Nägel ertönen in den Trendfarben des diesjährigen Frühlings. 



Den Anfang macht die Pure Metal Lidschattenpalette in C02 By All Means MetalEYES. Enthalten sind drei gebackene Farben mit metallischem Effekt: ein weißer, glänzender  Highlighter, ein schimmerndes Taupe-Grau und ein bronzener Braunton. Die Farben sind pudrig, die Textur seidig. 



Alle drei Farben haben eine hohe Deckkraft, sind also stark pigmentiert. Sie lassen sich wunderbar kombinieren und miteinander verblenden. Sie zaubern ein ausdrucksstarkes Augen-Make-Up. 



Der Pure Radiance Glowrizer in 01 Natural Glow ist laut Catrice das Herzstück der LE. Es handelt sich dabei um einen lichtreflektierenden Primer. Optisch ist er hübsch anzusehen. In dem Fläschchen befinden sich viele roséfarbene Perlen, die in einem durchsichtigen Gel schwimmen. Betätigt man den Pumpspender, platzen sie und vermischen sich mit dem Gel. 


Das Gel ist ultraleicht im Auftrag und zieht innerhalb kürzester Zeit rückstandslos ein. Zurück bleibt ein frischer Schimmer auf der Haut, der mir je nach Lichteinfall für den Alltag zu glitzrig wird. Für Abends oder für besondere Anlässe werde ich aber auf jeden Fall als kleines Highlight auf das Produkt zurückgreifen.



Der einzige Lippenstift dieser Limited Edition trägt die zauberhafte Farbbezeichnung C01 Pure Hibiscocoon. Es handelt sich um einen pinken Coralton mit einer leichten Farbabgabe. In der Mitte enthält er einen goldschimmernden Kern. Auf den hätte meiner Ansicht nach gerne verzichtet werden können, denn ich mag weder Schimmer noch Glitzer auf den Lippen. 


Das Tragegefühl ist wirklich angenehm. Der Lippenstift ist butterweich, cremig und hinterlässt sogar einen pflegenden Eindruck.



Die zum Lippenstift passende Nagellackfarbe heißt ebenfalls C03 Pure Hibiscocoon. Sie erstrahlt im selben Ton. Die Nuance C01 Pure Blue gefällt mir aber fast noch besser. Diese ist einen gräulichen Denim-Blau, was gerade total angesagt ist. Beide Lacke haben eine recht hohe Deckkraft. Spätestens beim zweiten Auftrag kommen die Farben sehr intensiv durch. 




Die "Pulse of Purism" Limited Edition beinhaltet auch einen Top Coat. Über diesen habe ich mich zunächst sehr erschrocken. Ich wollte ihn auftragen, bemerkte aber gleich das ungewohnt harte Bürstchen. Die Borsten hinterließen ein total streifiges Finish. Dann stellte ich aber fest, dass dieser "Brushed Metal Effekt" so gewollt ist. Ich finde ihn furchtbar. Dass er matt trocknet, macht das ganze noch schlimmer.




Fazit

Mein Highlight ist die super pigmentierte Lidschattenpalette, die ich für 4,79 Euro jedem ans Herz legen kann. Der Pure Radiance Glowrizer ist für ein Abend-Make-Up ganz nett, aber nicht wirklich ein Produkt, was man unbedingt benötigt. Den Lippenstift werde ich aufgrund des schimmernden Kerns nicht tragen. Die Nagellacke gefallen mir beide recht gut, nicht aber der Metal Top Coat.


Die "Pulse of Purism" Limited Edition enthält außerdem noch interessante Nail Strips, einen Nagellack in einem wunderschönen Beerenton, ein tolles Blush, eine weitere Lidschattenpalette und einen dunklen Brow Pomade Stick. Zur Übersicht verlinke ich hier einen alten Blogpost mit der zugehörigen Presseinformation. 




*Bei diesen Produkten handelt es sich um PR Samples.

20. Januar 2017

|Anzeige| Garnier Mizellen Waschgel All-in-1

Seit kurzem ist das Garnier SkinActive Mizellen Waschgel All-in-1 in den deutschen Drogerie- und Verbrauchermärkten erhältlich. Ihr bekommt es für 'Mischhaut & empfindliche Haut' sowie für 'normale & empfindliche Haut'. Letzere Produktausführung habe ich für euch getestet.



Das Garnier Mizellen Waschgel soll nicht nur Make-Up entfernen und die Haut schonend reinigen, sondern diese auch erfrischen und beruhigen. Alles in einem Schritt. Es enthält u.a. Traubenextrakt, aktive Mizellen und feuchtigkeitsspendendes Glycerin. Die genauen Inhaltsstoffe und ihre Bewertung könnt ihr bei codecheck.info nachlesen. 


Das Waschgel kann auf dem gesamten Gesicht angewendet werden, selbst auf den Lippen und rund um die Augen. Die sanfte Formel enthält kein Parfüm. Das Produkt ist dermatologisch und augenärztlich getestet. 


Die Anwendung ist wirklich einfach. Sehr praktisch finde ich dabei den Pumpspender. Die benötigte Menge lässt sich leicht dosieren und hygienisch ist es noch dazu. Ein Pumpstoß genügt. Ich gebe das Waschgel zunächst auf meine innere Handfläche und schäume es mit wenig Wasser auf. Danach massiere ich mein Gesicht und lasse dabei keine Partie aus. Mit einem Mikrofasertuch wasche ich mein Gesicht abschließend ab. Dies hilft, um das Gesicht noch reiner zu bekommen.


Ich finde die Reinigungsleistung recht gut, aber nicht perfekt. Für das Gesicht ist sie ausreichend. Es fühlt sich außerdem schön frisch an. Die Mascara hingegen bekommt das Waschgel nicht komplett runter, auch nicht die wasserlösliche. Hier muss ich anschließend leider noch mit einem Wattepad und einem Augen-Make-Up-Entferner ran. Vertragen habe ich das Waschgel sehr gut. Es hat weder gebrannt noch bekam ich Hautirritationen. Es ist für meine teils empfindliche Haut geeignet. 


Der Geruch des Garnier Mizellen Waschgels ist irgendwie leicht chemisch. Ich kann ihn schwer beschreiben. Er gefällt mir nicht so gut. Den Preis von 3,95 Euro für 200 ml finde ich arg teuer. Ein Euro weniger und das Preis-Leistungs-Verhältnis würde stimmen. Es ist kein schlechtes Produkt, aber aufgrund der mir nicht ausreichenden Reinigungsleistung werde das Waschgel wahrscheinlich nicht nachkaufen.

17. Januar 2017

|Anzeige| Vichy Slow Âge Tagespflege

Drei Wochen lang habe ich die Vichy Slow Âge Tagespflege ausführlich getestet und möchte heute ein Fazit fassen. Diese ist seit September 2016 im Handel erhältlich.


Vichy selbst nennt die Slow Âge Tagespflege eine "revolutionäre Entwicklung in der Dermokosmetik". Dem Vichy Experten-Board sei es gelungen die "Ursachen der schleichende Hautalterung zu entschlüsseln und die neuesten Erkenntnisse der sogenannten Exposom-Theorie in die Dermokosmetik zu übersetzen." Slow Âge sei die erste Tagespflege von Vichy, "die nachweislich das Entstehen von Hautalterungszeichen verlangsamt [...] bevor diese überhaupt sichtbar werden." 


Die Theorie hinter dem Namen "Slow Âge" ist die wichtige Entschleunigung im Leben. Wenn wir eilig durch das Leben gehen, fehlt es an Erholung und Besinnung. Es ist wichtig zwischendurch den Akku aufzuladen um wieder jeden Moment genießen zu können. Wenn wir rasen, können wir nicht bewusst leben.


Je älter wir werden, umso schwächer wird unsere Hautbarriere. Die ersten Schäden werden vor allem durch Umwelteinflüsse, wie z.B. UV-Strahlen, beeinflusst. Auch der Lebensstil spielt eine große Rolle. Ernährung, Schlaf und Bewerbung beeinflussen zu einem großen Anteil die Hautalterung. 


Die Slow Âge Tagespflege von Vichy enthält einen UV-Schutz mit einem Lichtschutzfaktor 25, was ich sehr begrüße. Die Tagespflege ist leicht rosa getönt, damit sie keinen weißen Schleier hinterlässt, der durch den LSF durchaus sichtbar sein könnte. 


Kommen wir zu meinen Erfahrungen. Die Tagespflege trägt man morgens nach der Reinigung auf Gesicht und Hals auf. Man kann darunter noch ein Serum benutzen. Dies habe ich für diesen Test weggelassen, um die reine Wirkung der Vichy Slow Âge Tagespflege feststellen zu können. Beim Auftragen bemerkt man im positiven Sinne, dass diese Pflege sehr reichhaltig ist. Sie ist nicht sehr leicht und sollte deshalb ausreichend einmassiert werden. Vichy beschreibt sie zwar als Fluid, ich finde aber Creme ist hinsichtlich der Konsistenz eher der richtige Ausdruck. Nach dem Einmassieren sollte man der Creme ein bis zwei Minuten Zeit gönnen um vollständig einzuziehen. Einen klebrigen oder gar glänzenden Fettfilm hinterlässt sie nicht. Das Finish ist samtig


Fazit

Die Vichy Slow Âge Tagespflege war sehr gut verträglich. Ich habe keinerlei Hautirritationen festgestellt. Das Hautgefühl nach dem Auftrag gefällt mir. Die Haut scheint mir ausreichend gepflegt und mit Feuchtigkeit versorgt zu sein. In diesen drei Testwochen sind trotz Minusgraden und Heizungsluft keine trockenen Stellen zum Vorschein gekommen. Meine Hautbarriere wurde gestärkt. Als Grundlage für Make-Up ist die Vichy Slow Âge Tagespflege sehr gut geeignet. Ich finde, dass sie sogar einen Primer sehr gut ersetzt. 

Der blumige Duft ist sehr angenehm, auf ihn kommt es mir aber nicht an. Der Pumpspender ist sehr hygienisch. Das Design und die Qualität der Verpackung kann ich nicht beurteilen, denn ich habe zum Testen keinen Originalflakon erhalten. Auch hinsichtlich des Produktversprechens, der Verlangsamung der Hautalterung, kann ich nach drei Testwochen natürlich kein Urteil fällen. Die Frage ist, ob man dies überhaupt beurteilen könnte. Dafür müsste man wohl über Jahre eine Gesichtshälfte mit der Vichy Slow Âge Tagespflege eincremen und die andere nicht. Schier unmöglich. 


Überzeugt hat mich diese Tagespflege durchaus. Ob ich sie mir zu einem UVP von 29,70 Euro / 50 ml kaufen würde, weiß ich noch nicht. Bei einem Angebotspreis würde ich aber wahrscheinlich zuschlagen. Vielen lieben Dank an die Apo-Rot Versandapotheke für die kostenlose Bereitstellung des Produkts!


13. Januar 2017

|Anzeige| Dresdner Essenz Duschschaum

Duschschäume sind ja momentan total beliebt. Dresdner Essenz hat zwei Exemplare als limitiere Edition auf den Markt gebracht: Winterbeere und Granatapfel/Grapefruit. Letztere Sorte habe ich für euch getestet. 



Der Hersteller beschreibt sein Produkt als ein "außergewöhnlich cremiges Duscherlebnis mit einer reichhaltigen Textur aus wertvollem Avocado- & Jojobaöl". Die "belebende Duftkomposition aus Granatapfel und ätherischem Grapefruitöl" sei "wohltuend für Körper und Sinne". Das Ergebnis sei eine "samtig weiche Haut". Das Produkt ist pH-hautneutral und vegan, also ohne tierische Rohstoffe. Die Hautverträglichkeit ist dermatologisch bestätigt."


Die Dresdner Essenz Duschschäume sind nicht nur zum Reinigen der Haut geeignet, sondern können auch bei der Rasur der Körperbehaarung verwendet werden. Man sollte aber zunächst beim ganz normalen Duschen testen, ob Reaktionen auftreten. Bei mir traten keine Probleme auf. Meine teils empfindliche Haut hat den Duschschaum gut vertragen. 

In diesem Zuge möchte ich die Inhaltsstoffe angeben:
Aqua, Glycerin, Coco-Glucoside, Decyl Glucoside, Butane, Cocamidopropyl Betaine, Propane, Persea Gratissima Oil, Simmondsia Chinensis Seed Oil, Aloe Barbadensis Extract, Sodium Chloride, Sodium Lauroyl Glutamate, Polyglyceryl-4 Diisostearate/Polyhydroxystearate/Sebacate, Sodium Benzoate, Citric Acid, Parfum, Citrus Grandis Peel Oil, Punica Granatum Seed Extract, Rosmarinus Officinalis Leaf Extract, Helianthus Annuus Seed Oil, Menthol, Linalool, Limonene, Alpha-Isomethyl Ionone



Vor Gebrauch sollte man die Dose gut schütteln. Beim Drücken auf den Dosenkopf erhält man sofort einen leichten und fluffigen Schaum. Das Verteilen auf der Haut geht dadurch wie von selbst. 

Die Schaumkonsistenz empfinde ich, anders als der Hersteller, nicht als cremig. Zum Vergleich: die Duschschäume von Rituals bezeichne ich cremig, da sie etwas fester sind, vermutlich weil sie zunächst als Gel aus der Flasche kommen. Die Konsistenz des Duschschaumes von Dresdner Essenz entspricht eher der eines schön aufgeschäumten Duschgels. Ich habe nicht den Eindruck, dass der Schaum besonders reichhaltig ist, sondern dass er sich beim Kontakt mit der Haut schnell auflöst. Daher halte ich ihn für die Rasur als ungeeignet. 

Trotz meines nicht ganz positiven Gefühls hinsichtlich der Konsistenz ist der Duschschaum doch sehr reinigend und pflegend. Meine Haut wird sehr weich und nimmt den Duft auf. Dieser gefällt mir übrigens außerordentlich gut. Er passt zur Jahreszeit. Den Granatapfel riecht man gut raus. Der Duft hat etwas warmes und gleichzeitig etwas fruchtig-frisches. Der Duschschaum entfaltet sein herrliches Aroma im ganzen Badezimmer. 


Ein besonderes Augenmerk möchte ich noch auf die hübsche Verpackung legen. Diese ist den Produktdesignern wirklich sehr gut gelungen. Die Dose ist in einem beerigen Rot gehalten, passend zum aufgedruckten Granatapfel. Ein echter Hingucker im Bad! 

2. Januar 2017

|Anzeige| Philips HD8652 Espresso-Vollautomat

Heute berichte ich von einem ganz besonderen Produkt. Dieser Produkttest zählt zu meinen bisherigen Highlights. Ich durfte den Philips HD8652 Espresso-Vollautomaten der 2100 Serie kennenlernen. Diese Maschine ist geeignet zur Vorbereitung von Espressokaffee unter Verwendung von ganzen Kaffeebohnen.

Im Lieferung befinden sich neben der Maschine selbst der Deckel des Kaffeebohnenbehälters, der Netzstecker, der automatische Milchaufschäumer, die Milchkanne samt Saugschlauch, die Auffangschale sowie der Mahlwerkschlüssel.


Nach dem Entfernen der Verpackungsmaterialien und der Wahl eines Aufstellungsortes, kann die Maschine aufgebaut und in Betrieb genommen werden. Der Wasserbehälter befindet sich links in der Maschine. Man entnimmt ihn, füllt ihn bis zur Markierung MAX (1 Liter) mit kaltem Wasser und schiebt ihn anschließend wieder in die Maschine. Auf der rechten Seite befindet sich übrigens der Kaffeesatzbehälter. Hier ist das Prinzip das selbe.


Als nächstes sollte der Kaffeebohnenbehälter gefüllt werden, denn ohne Kaffeebohnen gibt's keinen Kaffee. Hier sollten nur Espressobohnen verwendet werden, niemals gemahlener Kaffee oder ungeröstete oder karamellisierte Kaffeebohnen. Das Mahlwerk ist aus Keramik und bewahrt beim Mahlen das ganze Aroma.


Der Mahlgrad lässt sich mit Hilfe des Mahlgradreglers einstellen. Diesen drückt man fest auf den gelben Drehknopf und dreht ihn dann schrittweise um jeweils eine Position. Zur Auswahl stehen dabei fünf verschiedene Mahleinstellungen. Je kleiner der Punkt, desto stärker wird der Kaffee. Ich bin mit der mittleren Stufe drei total zufrieden. Vor dem Verwenden der Maschine muss der Deckel wieder auf den Kaffeebohnenbehälter gesetzt werden.


Kommen wir zum ersten Aufheizen der Maschine. Bevor der beleuchtete Ein-/Ausschalter (mit dem üblichen Power-Symbol) betätigt wird, sollte der Drehschalter auf ein Symbol der Kaffeebohnen zeigen. Das Aufheizen der Maschine dauert einige Sekunden. Durch den internen Kreislauf fließt dabei eine geringe Menge frisches Wasser. Um es Aufzufangen genügt eine kleine Tasse. Sobald der Ein-/Ausschalter konstant grün leuchtet ist die Maschine bereit. 


Die Maschine spült regelmäßig ihren inneren Kreislauf mit Wasser. Dies erfolgt automatisch 60 Minuten nachdem die Maschine in den Standby-Modus gewechselt ist oder sich vollständig ausgeschaltet hat. Das Wasser fließt dabei direkt in die Abtropfschale. Ich habe mich die ganze Zeit gewundert, warum diese immer so schnell voll ist bzw. ob etwas undicht ist. Aber nein, dies ist so gewollt. Man sollte die Abtropfschale daher regelmäßig leeren.


Ich möchte nun als erstes einen Espresso brühen. Der Ein-/Ausschalter muss wie gesagt konstant leuchten. Durch Drehen des Drehschalters auf ein oder zwei Kaffeebohnen kann ich die Kaffeestärke wählen. Dies ist die sogenannte Aromafunktion der Maschine. Drücke ich nun die Espressotaste einmal, erhalte ich einen einfachen Espresso. Drücke ich sie zweimal kurz nacheinander, leuchtet die 2-Tassenanzeige auf. Ich erhalte nun einen doppelten Espresso oder ich lasse mir zwei einfache Tassen brühen. Die Maschine mahlt und brüht übrigens dann erst die Menge für einen Espresso und wiederholt den Vorgang nochmal. 


Bei einem Espresso handelt es sich ja um eine wirklich kleine Menge Kaffee. Da ich es nicht mag für diesen einen Schluck die ganze Maschine einzuschalten, habe ich die Menge nach meinen Wünschen angepasst. Deswegen ist die Tasse auf diesen Fotos so voll. Wie diese Memo-Funktion funktioniert erkläre ich gleich noch. Schaut euch mal die tolle Crema an! 


Noch lieber als Espresso mag ich Kaffeegetränke mit Milch. Für einen leckeren Cappuccino muss sich der automatische Milchaufschäumer an der Heißwasser/Dampfdüse befinden. Die gefüllte Milchkanne wird durch den Saugschlauch mit der Maschine verbunden. Auch jetzt wähle ich die gewünschte Stärke durch Drehen des Drehschalters auf ein oder zwei Kaffeebohnen. Nun drücke ich die Cappuccino-Taste. Zuerst wird die Milch, danach der Kaffee ausgegeben. 


Auch hier war mir die Menge am Anfang zu klein, deswegen habe ich sie mit der Memofunktion eingestellt. Es kann sowohl die Espresso- als auch die Cappuccino-Taste vorprogrammiert werden. Zunächst stellt man eine Tasse unter den Kaffeeauslauftrichter. Dann hält man die Espresso-/Cappuccino-Taste gedrückt und lässt sie erst los, wenn die Maschine mit dem Mahlen der Bohnen beginnt. Die 2-Tassenanzeige und der Ein-/Ausschalter blinken gleichzeitig. Sobald die gewünschte Menge Kaffee (beim Espresso) bzw. Milch (beim Cappuccino) erreicht ist, stoppt man den Vorgang durch erneuten Druck auf die Espresso-/Cappuccino-Taste. Die neuen Einstellungen werden automatisch gespeichert. Ich zeige euch anhand der Cappuccino-Tasse mal den Vorher-Nachher-Vergleich. 



Fazit

Mir gefällt bei beim Philips HD8652 Espresso-Vollautomaten, dass man den idealen Mahlgrad sehr einfach selbst einstellen kann. Auch die Kaffeemenge kann den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Die Memo-Funktion ist wirklich einfach zu bedienen. Die Milchkanne kann sehr praktisch im Kühlschrank aufbewahrt werden. Alternativ kann der Schlauch auch direkt in eine gekaufte Milchpackung gehalten werden, dann macht man nichts extra dreckig. Der Kaffee schmeckt vorzüglich. Das Mahlwerk ist wirklich top. Man kann nichts beanstanden. Die Crema ist genau richtig. Auch der Milchschaum beim Cappuccino ist wirklich klasse. Zu bemängeln habe ich, dass Kaffeebecher nicht mal in Standardgröße unter den Kaffeeauslauftrichter passen. Dieser ist einfach zu niedrig und lässt sich auch nicht verstellen. Dies ist zwar nur eine Kleinigkeit, die mich aber in der Benutzung behindert. Außerdem finde ich den Wasserverbrauch recht hoch. Die Auffangschale muss ständig geleert werden. Die Reinigung der Maschine ist in vielen Stufen möglich. Dazu sollte man genau die Bedienungsanleitung lesen. Diese ist im übrigen wirklich sehr genau beschrieben und gut bebildert. Sicher ist, dass die Lebensdauer der Maschine durch regelmäßige Reinigung und Pflege sowie Entkalkung verlängert wird.

Ich freue mich, wenn mein Testbericht für den ein oder anderen hilfreich war. Herzlichen Dank an Philips für die Bereitstellung der Maschine.