2. Januar 2017

|Anzeige| Philips HD8652 Espresso-Vollautomat

Heute berichte ich von einem ganz besonderen Produkt. Dieser Produkttest zählt zu meinen bisherigen Highlights. Ich durfte den Philips HD8652 Espresso-Vollautomaten der 2100 Serie kennenlernen. Diese Maschine ist geeignet zur Vorbereitung von Espressokaffee unter Verwendung von ganzen Kaffeebohnen.

Im Lieferung befinden sich neben der Maschine selbst der Deckel des Kaffeebohnenbehälters, der Netzstecker, der automatische Milchaufschäumer, die Milchkanne samt Saugschlauch, die Auffangschale sowie der Mahlwerkschlüssel.


Nach dem Entfernen der Verpackungsmaterialien und der Wahl eines Aufstellungsortes, kann die Maschine aufgebaut und in Betrieb genommen werden. Der Wasserbehälter befindet sich links in der Maschine. Man entnimmt ihn, füllt ihn bis zur Markierung MAX (1 Liter) mit kaltem Wasser und schiebt ihn anschließend wieder in die Maschine. Auf der rechten Seite befindet sich übrigens der Kaffeesatzbehälter. Hier ist das Prinzip das selbe.


Als nächstes sollte der Kaffeebohnenbehälter gefüllt werden, denn ohne Kaffeebohnen gibt's keinen Kaffee. Hier sollten nur Espressobohnen verwendet werden, niemals gemahlener Kaffee oder ungeröstete oder karamellisierte Kaffeebohnen. Das Mahlwerk ist aus Keramik und bewahrt beim Mahlen das ganze Aroma.


Der Mahlgrad lässt sich mit Hilfe des Mahlgradreglers einstellen. Diesen drückt man fest auf den gelben Drehknopf und dreht ihn dann schrittweise um jeweils eine Position. Zur Auswahl stehen dabei fünf verschiedene Mahleinstellungen. Je kleiner der Punkt, desto stärker wird der Kaffee. Ich bin mit der mittleren Stufe drei total zufrieden. Vor dem Verwenden der Maschine muss der Deckel wieder auf den Kaffeebohnenbehälter gesetzt werden.


Kommen wir zum ersten Aufheizen der Maschine. Bevor der beleuchtete Ein-/Ausschalter (mit dem üblichen Power-Symbol) betätigt wird, sollte der Drehschalter auf ein Symbol der Kaffeebohnen zeigen. Das Aufheizen der Maschine dauert einige Sekunden. Durch den internen Kreislauf fließt dabei eine geringe Menge frisches Wasser. Um es Aufzufangen genügt eine kleine Tasse. Sobald der Ein-/Ausschalter konstant grün leuchtet ist die Maschine bereit. 


Die Maschine spült regelmäßig ihren inneren Kreislauf mit Wasser. Dies erfolgt automatisch 60 Minuten nachdem die Maschine in den Standby-Modus gewechselt ist oder sich vollständig ausgeschaltet hat. Das Wasser fließt dabei direkt in die Abtropfschale. Ich habe mich die ganze Zeit gewundert, warum diese immer so schnell voll ist bzw. ob etwas undicht ist. Aber nein, dies ist so gewollt. Man sollte die Abtropfschale daher regelmäßig leeren.


Ich möchte nun als erstes einen Espresso brühen. Der Ein-/Ausschalter muss wie gesagt konstant leuchten. Durch Drehen des Drehschalters auf ein oder zwei Kaffeebohnen kann ich die Kaffeestärke wählen. Dies ist die sogenannte Aromafunktion der Maschine. Drücke ich nun die Espressotaste einmal, erhalte ich einen einfachen Espresso. Drücke ich sie zweimal kurz nacheinander, leuchtet die 2-Tassenanzeige auf. Ich erhalte nun einen doppelten Espresso oder ich lasse mir zwei einfache Tassen brühen. Die Maschine mahlt und brüht übrigens dann erst die Menge für einen Espresso und wiederholt den Vorgang nochmal. 


Bei einem Espresso handelt es sich ja um eine wirklich kleine Menge Kaffee. Da ich es nicht mag für diesen einen Schluck die ganze Maschine einzuschalten, habe ich die Menge nach meinen Wünschen angepasst. Deswegen ist die Tasse auf diesen Fotos so voll. Wie diese Memo-Funktion funktioniert erkläre ich gleich noch. Schaut euch mal die tolle Crema an! 


Noch lieber als Espresso mag ich Kaffeegetränke mit Milch. Für einen leckeren Cappuccino muss sich der automatische Milchaufschäumer an der Heißwasser/Dampfdüse befinden. Die gefüllte Milchkanne wird durch den Saugschlauch mit der Maschine verbunden. Auch jetzt wähle ich die gewünschte Stärke durch Drehen des Drehschalters auf ein oder zwei Kaffeebohnen. Nun drücke ich die Cappuccino-Taste. Zuerst wird die Milch, danach der Kaffee ausgegeben. 


Auch hier war mir die Menge am Anfang zu klein, deswegen habe ich sie mit der Memofunktion eingestellt. Es kann sowohl die Espresso- als auch die Cappuccino-Taste vorprogrammiert werden. Zunächst stellt man eine Tasse unter den Kaffeeauslauftrichter. Dann hält man die Espresso-/Cappuccino-Taste gedrückt und lässt sie erst los, wenn die Maschine mit dem Mahlen der Bohnen beginnt. Die 2-Tassenanzeige und der Ein-/Ausschalter blinken gleichzeitig. Sobald die gewünschte Menge Kaffee (beim Espresso) bzw. Milch (beim Cappuccino) erreicht ist, stoppt man den Vorgang durch erneuten Druck auf die Espresso-/Cappuccino-Taste. Die neuen Einstellungen werden automatisch gespeichert. Ich zeige euch anhand der Cappuccino-Tasse mal den Vorher-Nachher-Vergleich. 



Fazit

Mir gefällt bei beim Philips HD8652 Espresso-Vollautomaten, dass man den idealen Mahlgrad sehr einfach selbst einstellen kann. Auch die Kaffeemenge kann den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Die Memo-Funktion ist wirklich einfach zu bedienen. Die Milchkanne kann sehr praktisch im Kühlschrank aufbewahrt werden. Alternativ kann der Schlauch auch direkt in eine gekaufte Milchpackung gehalten werden, dann macht man nichts extra dreckig. Der Kaffee schmeckt vorzüglich. Das Mahlwerk ist wirklich top. Man kann nichts beanstanden. Die Crema ist genau richtig. Auch der Milchschaum beim Cappuccino ist wirklich klasse. Zu bemängeln habe ich, dass Kaffeebecher nicht mal in Standardgröße unter den Kaffeeauslauftrichter passen. Dieser ist einfach zu niedrig und lässt sich auch nicht verstellen. Dies ist zwar nur eine Kleinigkeit, die mich aber in der Benutzung behindert. Außerdem finde ich den Wasserverbrauch recht hoch. Die Auffangschale muss ständig geleert werden. Die Reinigung der Maschine ist in vielen Stufen möglich. Dazu sollte man genau die Bedienungsanleitung lesen. Diese ist im übrigen wirklich sehr genau beschrieben und gut bebildert. Sicher ist, dass die Lebensdauer der Maschine durch regelmäßige Reinigung und Pflege sowie Entkalkung verlängert wird.

Ich freue mich, wenn mein Testbericht für den ein oder anderen hilfreich war. Herzlichen Dank an Philips für die Bereitstellung der Maschine.

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