23. Juli 2017

|Anzeige| illy X7.1 IPERESPRESSO Kaffeemaschine

Ich habe schon einige Kaffeemaschinen kennengelernt und diverse Kaffeesorten ausprobiert, aber die Marke illy sagte mir bislang gar nichts. Wirklich merkwürdig, das muss ich schon zugeben. Unter den Hashtags #illy oder #illycoffee findet man auf Instagram täglich viele Einträge aus der ganzen Welt. Umso erstaunlicher, dass mir bei einer solch beliebten und traditionsreichen Marke nicht einmal das Logo bekannt vorkam. Diese offensichtliche Wissenslücke ist nun geschlossen, denn über das Portal Konsumgoettinnen.de habe ich die X7.1 IPERESPRESSO von illy testen dürfen. Hierbei handelt es sich um eine Kaffeemaschine im Barista-Design, die mit einem einfachen Handgriff leckeren Espresso zubereitet.





Das Herzstück des illy IPERESPRESSO Systems ist die einzigartige Kapsel, welche durch fünf Patente geschützt ist. Tatsächlich sieht sie etwas ungewöhnlich aus. Sie ist wie eine Brühkammer mit zwei Phasen ausgestattet, um die Kaffeearomen optimal zum Ausdruck bringen zu können. Temperatur, Druck und Brühzeit sind exakt aufeinander abgestimmt, damit das bestmögliche Ergebnis erzielt werden kann.





Von den IPERESPRESSO Kapseln gibt es diverse Sorten. Sie sind mit normaler und dunkler Röstung erhältlich, als Lungo oder auch in einer entkoffeinierten Variante. Zusätzlich gibt verschiedene Monoarabica Sorten aus bestimmen Ländern (Kolumbien, Costa Rica, Indien, Guatemala, Äthiopien, Brasilien). Die IPERESPRESSO Kapseln bestehen aus Kunststoff. Der untere Kapselverschluss hat je nach Sorte eine andere Farbe. Leider sind die Kapseln nicht abbaubar und damit wenig umweltfreundlich. Trinken alle Familienmitglieder nun täglich 2-3 Tassen Espresso, sammeln sich riesige Müllberge an. Verkauft werden die IPERESPRESSO Kapseln übrigens in metallischen Kaffeedosen.



Die Inbetriebnahme der X7.1 IPERESPRESSO Kaffemaschine ist sehr leicht. Die mitgelieferte Anleitung führt einen anhand von klaren Abbildungen durch die nötigen Schritte. Der abnehmbare Wassertank umfasst 1 Liter. Er kann bis zur Marke MAX mit frischem Trinkwasser befüllt werden. Sobald die Maschine an das Stromnetz angeschlossen wurde, lässt sich sich durch Betätigen der On-/Off-Taste in den Betriebszustand versetzen. Auf der Ringanzeige leuchten schrittweise die Temperaturanzeigen auf. Bei 80°C im Kessel ist die Betriebstemperatur erreicht. Ein akustisches Signal ertönt und die Ausgabetaste leuchtet blau.





Nun kann die gewünschte Kapsel in den Siebträger eingelegt werden. Dieser wird von unten in die Kaffeebrühgruppe eingesetzt und bis zur Einraststellung nach rechts gedreht. Beim ersten Versuch muss man genauer hinschauen um die richtige Position finden. Beim nächsten Mal hat man schon das richtige Händchen dafür und es geht wie von selbst. Durch Berührung der Soft Touch Drucktaste startet die Kaffeeausgabe. Sie stoppt automatisch. Die Kaffeemenge ist voreingestellt, kann aber angepasst werden. Dazu hält man die Kaffeeausgabetaste einfach so lange gedrückt, bis die gewünschte Kaffeemenge erreicht ist. Bei mir hat dies sehr lange gedauert, bis mir schon der Finger wehtat. Dann einfach wieder los lassen und die Maschine ist programmiert. Nach der Espressozubereitung dreht man den Siebträger wieder zurück nach links, entnimmt ihn aus der Brühgruppe und kann die Kapsel entsorgen.



Auch an die Cappuccino-Freunde hat illy gedacht. Mit der seitlich angebrachten Dampfdüse lässt sich eine beliebige Menge Milch ganz einfach aufschäumen. Dazu betätigt man zunächst die Dampftaste und wartet kurz, während die Maschine die Dampffunktion vorbereitet. Dabei tritt etwas Restwasser aus – stellt also unbedingt ein leeres Gefäß unter die Düse! Durch ein akustisches Signal signalisiert die Kaffeemaschine, dass die Dampffunktion bereit ist. Man füllt frische Milch in einen externen Behälter und taucht die Dampfdüse komplett in die Milch ein. Aber Achtung: die Dampfdüse ist nicht sonderlich flexibel. Das Gefäß darf nicht zu hoch sein.



Nach jedem Gebrauch der Dampfdüse sollte diese sorgfältig von den Milchrückständen gereinigt werden. Auch den Wassertank samt Deckel sowie das Abtropfgitter und die Tropfauffangschale sollte man einmal wöchentlich säubern. Nur so können ein störungsfreier Betrieb der Kaffeemaschine und eine optimale Kaffeequalität gewährleistet werden. Auch eine regelmäßige Entkalkung ist unumgänglich. Leuchtet das kleine Warndreieck auf der Ringanzeige, muss der automatische Entkalkungszyklus gestartet werden. Hierzu muss der mit Wasser und Entkalkungsmittel voll befüllte Tank einmal durch die Maschine laufen. Um die Leitungen im Inneren von Rückständen zu befreien, wird das Gerät anschließend noch ein zweites Mal durchgespült. Insgesamt also ein sehr einfaches Prozedere.



Was sollte ebenfalls nicht unerwähnt bleiben? Der Hersteller wirbt mit seiner passiv beheizten Tassenablage. Der Bereich oben auf der Maschine erwärmt sich bei der Benutzung automatisch. Dort aufbewahrte Tassen sorgen dafür, dass der Espresso länger heiß und die Crema länger erhalten bleibt. Ich konnte aus dieser Funktion keine Vorteile ziehen. Ich benötige im Durchschnitt zwei Espressi, dann schalte ich die Kaffeemaschine wieder aus. In der Zeit hat sich die Tassenablage noch lange nicht aufgewärmt. Dazu kommt, dass das Gerät über eine Energiesparfunktion verfügt und sich nach 30 Minuten Inaktivität sowieso automatisch abschaltet.


Die X7.1 IPERESPRESSO von illy spaltet meine Meinung. Dies fängt schon beim Design an. Die weiße Kaffeemaschine finde ich optisch wirklich ansprechend. Sie sieht einfach toll aus, gerade auch auf meiner Küchenarbeitsplatte. Sie ist mir allerdings zu groß, zu breit, von der Form her zu bullig. Ich mag lieber platzsparende Maschinen. Beim Geschmack der Espressi kann ich absolut nicht meckern. Die Sorten waren allesamt sehr lecker, intensiv und aromatisch. Die Crema war stets dicht und langanhaltend. Die Dampfdüse zaubert einen wirklich fluffigen und absolut nicht wässrigen Milchschaum. Leider ist unter der Brühgruppe nur für kleine Tassen Platz. Möchte ich einen Cappuccino trinken, muss ich den Espresso separat aufbrühen und somit stets zwei Tassen schmutzig machen. Positiv ist aber, dass die Maschine sehr schnell aufheizt. Auf der anderen Seite dauert es wiederum ziemlich lange, bis ein Espresso vollständig durchgelaufen ist. Am meisten stört mich die große Müllproduktion. Leider hat es illy noch nicht geschafft, biologisch abbaubare Kapseln anzubieten. Über diesen Umweltaspekt kann ich nicht hinwegsehen und hoffe sehr, dass illy diesbezüglich noch nachbessert.



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